Opera "Arriving on the waters like the moon"

 

Weltpremiere der Oper "Arriving on the waters like the moon" mit Hogen Yun im Sejong Culture Center in Seoul. 

Dieses Mal entschied sich Hogen Yun für eine moderne koreanische Oper von Prof. Uzong Choe (Komposition) und dem Libretto von Yeon Ock Ko. 

Es wurde ein modernes und spannendes Thema in seiner ganzen Vielschichtigkeit und Komplexität auf der Bühne insziniert. Mit viel Einfühlungsvermögen und Präzision brachte Hogen Yun diese Oper seinem Publikum nahe. Es wird die tragische Liebesgeschichte eines ungleiches Paares erzählt. Kritiker bezeichneten die Oper auch als die blutige Version des Cinderella Komplex... 

Die Weltpremiere am 20.11. 2014 und weitere drei Aufführungen in Originalsprache, wurden ein riesiger Erfolg und schließlich sogar zur Vorstellung des Jahres im Bereich Klassik in Korea gekürt. Eine Wiederaufnahme gab es dann in 2016 im Sejong Culture Center in Seoul.


 

Handlung: 

Die 30-jährige Barfrau Kyung Ja trifft den 50-jährigen, wenig attraktiven und armen Lastkraftwagenfahrer Su Nam. 

Er erinnerte sie sehr an ihren Vater und sie erzählt Su Nam ihre Geschichte. Nachdem ihre Mutter starb heiratete ihr Vater wieder. Sie kämpfte vergebens um die Liebe des Vaters und versuchte ihren Vater nicht an die Stiefmutter und die Halbschwester zu verlieren. Ihr Hass auf beide wurde jedoch so groß, dass sie das Haus verließ. Seitdem verdient sie sich ihren Lebensunterhalt als Barfrau in einem Nachtclub, wo sich hauptsächlich Männer amüsieren.


Kyung Ja und Su Nam lernen sich kennen, verlieben sich und sie möchte unbedingt ein Kind von ihm. Er schwört ihr alles für sie zu tun. Ihr größter Wunsch wäre es, die Stiefmutter und ihre Halbschwester wären tod. 


Später heiraten sie. Eines Tages taucht unerwartet ihre Stiefmutter und die Halbschwester bei Kyung Ja, die inzwischen hochschwanger ist, auf und lachen sie aus. Daraufhin ersticht sie die Stiefmutter und ihre Halbschwester. Als Su Nam zu Hause die Leichen entdeckt, nimmt er aus Liebe zu seiner Frau und dem Kind alle Schuld auf sich. 


Beim Verhör mit Staatsanwalt und Polizei beschuldigt Kyung Ja jedoch ihren Mann nicht nur des Mordes sondern beschreibt ihn als einen skrupellosen Schurken. Su Nam versteht die Welt nicht mehr und beginnt an ihr zu zweifeln und sich zufragen, ob sie ihn nur benutzt hat. 
Er zieht sein Geständnis zurück und sagt aus, dass sie ihn mit dem Kind erpresst hat. 

Ein letztes Mal kommt er zu ihr ins Gefängnis und will wissen, ob sie ihn jemals geliebt hat. Sie antwortet ihm jedoch nicht. Sie sagt das Glück hätte sie verlassen...


Die Oper gibt Denkanstöße und lässt doch viele Fragen offen. Nichts ist wie es äußerlich scheint... Wissen und Denken, Wahrheit und Schein...